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kleine Geste - große Wirkung im Coolnesstraining

Kleine Geste - große Wirkung im Coolnesstraining.

 

An meiner Lieblingsrealschule, wo ich schon seit über 10 Jahren alle 7.ten Klassen trainiere, habe ich im Coolnesstraining eine wunderbare Entdeckung gemacht.

Zum Einen waren es tolle Klassen, die sich prima auf das Coolnesstraining eingelassen haben und mit denen ich in tolle Prozesse gehen konnte.

 

Besonders sind mir aber die Klassenräume aufgefallen, die sehr liebevoll gestaltet waren. Auf den Spiegeln am Waschbecken hatten die Klassenlehrerinnen für die Schülerinnen und Schüler folgendes geschrieben:

 

"Du bist genug"  "Schön, dass Du da bist".

 

Für die Kinder eine wunderbare Geste und ein Beitrag sich zugehörig und willkommen zu fühlen.

 

Das Thema Zugehörigkeit ist sehr wichtig und wird oft unterschätzt: Zugehörigkeit ist ein Grundbedürfnis von uns Menschen und auch, sich angenommen zu fühlen.

Wenn Menschen keine Zugehörigkeit erleben, können eher Suizidgedanken und Unsicherheiten auftreten. Gerade im Kindesalter auf dem Weg in die Pubertät ist es eine schöne Geste der Klassenlehrerinnen, so auf die Schülerinnen und Schüler zuzugehen und einen kleinen Beitrag zu ihrem Wohlbefinden zu leisten.

 

Es war für mich wieder mal eine Bestätigung, dass Schule auch wunderbar funktionieren kann.

 

 

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Der Wunsch ins Gesicht zu schlagen

Ich gebe ein Coolnesstraining in Klasse 5 auf einem Gymnasium. Wir arbeiten mit Batakaschlägern und machen eine Kampfesübung, wo es klare Trefferflächen gibt, damit ein Miteinander und kein Gegeneinander entsteht. Die Kinder dürfen andere Kinder nicht ins Gesicht schlagen.

 

In der Reflexion frage ich die Kinder, wer den Wunsch gehabt hätte ein anderes Kind ins Gesicht zu schlagen.

 

Es melden sich mehrere Kinder. Ein Mädchen erklärt: "Es ist irgendwie so ein Drang da andere Kinder mit dem Schläger ins Gesicht zu schlagen. Ich stelle mir vor es macht Spaß. Es ist wie eine Sucht die anderen zu schlagen."

 

 

 

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Eine Begegnung im Coolnesstraining

In einem Coolnesstraining an einer Hauptschule in Klasse 10 hatte ich eine spannende Begegnung zu einem jungen kurdischen Mann, der 17 Jahre alt war.

Er suchte immer wieder das Gespräch zu mir und hat mir in der Pause gezeigt, was er sich gerne tätowieren lassen möchte...

 

Jin,Jiyan,Azadî. Was so viel bedeutet wie Frauen, Leben, Freiheit.

 

Der Spruch kommt aus der kurdischen Freiheits- und Frauenbewegung und ist in den 1990er Jahren entstanden. Der Spruch wehrt sich gegen patriarchale, islamistische und staatliche Unterdrückung von Frauen und unterstützt sie in ihrer selbstbestimmten Entwicklung.

 

Für ihn war es wichtig, dass er die Frauen so unterstützt.

 

Bravo!!!

 

 

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