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In Konfliktsituationen oder stressigen Situationen mit Schülerinnen und Schülern (SuS), entwickeln auch Lehrerinnen und Lehrer (LuL) 

verzerrte Wahrnehmungsmuster, um den eigenen Selbstwert zu schützen.

 

Dies findet unbewusst statt. 

 

Wie R. Sachse schön formulierte (vgl. Sachse 2014): "Unser Blick auf uns Selbst ist verzerrt, gesagt, geschönt."

 

Stellvertreterkonflikte

Dafür müssen wir Erwachsenen in unserer professionellen Rolle immer wieder Mal herhalten, wenn Jugendliche Stress in anderen Lebensbereichen haben. Die Jugendlichen finden in diesem Moment keinen anderen Weg und kein anderes Ventil.

 

Oft offenbaren sich Stellvertreterkonflikte auch, wenn Anforderungen an die Jugendlichen gestellt werden.

 

Dann kann es zu lautem Schreien, Widerständen und impulsivem Verhalten von Seiten der Jugendlichen kommen.

 

Hier heißt es dann, cool zu bleiben.

 

 

 

Wir Erwachsene sind in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Projektionsfläche für die Beziehungserfahrungen unserer Zielgruppe.

Wenn wir uns dies immer wieder bewusst machen, können wir dies auch gut nutzen.

 

Gerade in bestimmten Arbeitsbereichen scheint dies häufig nicht präsent zu sein: So erlebe ich immer wieder Betreuer oder auch Lehrer, die bestimmte Verhaltensweisen ihrer Kinder und Jugendlichen persönlich nehmen.

 

Schemapädagogisch betrachtet kollidieren auch unterschiedliche Persönlichkeitsanteile und Persönlichkeitsstile miteinander.

 

Hier ist es spannend, genauer hinzuschauen....