Gewaltprävention: Coolnesstraining

Ab 8 Jahren- 21 Jahren

Coolnesstrainings sind Trainings für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen und Auszubildende die ganzheitlich und auf vielen Ebenen das pro-soziale Verhalten fördern sollen.

Die Gruppe wird sich durch viele praktische Übungen neu erleben mit dem Ziel die Gemeinschaft zu stärken.

Die Teilnehmer sollen lernen eigene Grenzen wahrzunehmen und zu benennen.

Durch sehr viel praktische Selbsterfahrung und die anschließende Reflexion haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das Erfahrene und Gelernte in ihre eigene Lebenswelt sinnvoll zu übertragen.

Weitere Inhalte im Coolnesstraining sind:

  • Ursachen und Auslöser von Gewalt kennenlernen
  • Wahrnehmung eigener (aggressiver) Gefühle
  • Erkennen eigener Schwächen und Stärken
  • Bewustmachen von Körpersprache
  • Sensibilisierung für das Opfer (Empathiefähigkeit stärken, denn mitfühlende Menschen handeln im geringeren Maße aggressiv)
  • Erweiterung der verbalen Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung und Deeskalation
  • Konfrontation und Verarbeitung von ersten Provokationen durch die Trainer
  • Erkennen von Rollenverhalten

Methoden im Coolnesstraining:

  • Interaktionspädagogische Übungen
  • Rollenspiele
  • Konfrontationsübungen
  • Provokationstests
  • Kampfesspiele (Kämpfen als pädagogische Disziplin)
  • Bewegunbgsübungen
  • Aufgaben zur Vertrauensbildung
  • Empathieübungen
  • Transparenz durch die Trainer: klare Regeln und Orientierungspunkte mit Konsequenzen bei Nichteinhaltung
  • Konzentrationsübungen
  • Erlebnispädagogische Aspekte
  • Deeskalationsübungen / Strategien
  • Erlernen von Körpersprache
  • Übungen zur Kommunikation
  • Kooperationsübungen
  • Anti-Blamiertraining / Flirttraining
  • Theaterpädagogische Elemente

Ziele des Coolnesstraining

 

  • Ein konstruktives Miteinander schaffen
  • Störungen in einer Gruppe verdeutlichen und konstruktiv damit arbeiten
  • Jedem Teilnehmer seine Selbstverantwortung zu verdeutlichen
  • Sensibilisierung von Täteranteilen
  • Sensibilisierung von unterschiedlichen Rollen (Opfer-Täter-Zuschauer)
  • Sensibilisierung und Impulsgebung zum Thema Gewalt
  • Erkennen, dass es viele unterschiedliche, subjektive Wahrheiten gibt
  • Das pro-soziale Verhalten stärken
  • Förderung der bestehenden Gruppe als „ soziale Gemeinschaft“
  • Handlungsalternativen zur Konfliktlösung erarbeiten
  • Die eigenen Grenzen erkennen und benennen
  • Das eigene Handeln abwägen (Kosten-Nutzen-Analyse)
  • Empathiefähigkeit stärken
  • Steigerung des moralischen Bewusstseins
  • Impulskontrolle herbeiführen
  • Bewusstsein für selbstverantwortliches Handeln schaffen
  • Gruppendynamisches arbeiten

(Empfehlung 20 Stunden)