ANTI-GEWALT-TRAININGS

AB 14 JAHRE

Anti-Gewalt-Trainings sind Trainings für gewaltbereite Jugendliche, Erwachsene und Mehrfachtäter.

 

Durch die Begleitung und Bearbeitung von mindestens 60 Stunden lernen die Teilnehmer, ihr Handeln besser zu kontrollieren, und sie erarbeiten sich Alternativen zu ihrem bisherigen Konfliktlösungsverhalten. Die Trainings finden unter Einflussnahme einer konfrontativen Haltung statt.

 

Ein zentraler Bestandteil des AGT´s ist der „Heiße Stuhl“. Wichtiges Ziel ist es hierbei, die Gewaltrechtfertigungen und Legitimationen des Täters in Frage zu stellen und eine Opferempathie herbeizuführen.

 

Das AGT kann keine Persönlichkeitsveränderung herbeiführen- soll aber zu einer Verhaltensänderung führen.

 

Dem AGT liegt ein positives und humanistisches Menschenbild zu Grunde: Den Menschen mögen und wertschätzen, jedoch mit dem delinquenten, abweichenden Verhalten nicht einverstanden sein. 

Das klassische Anti.-Gewalt-Training bietet sich an für Jugendgerichtshilfen, Bewährungshilfen und andere Einrichtungen, die ein Auflagentraining anbieten.

 

Dem Anti-Gewalt-Training liegt ein Curriculum zu Grunde, was in den einzelnen Einheiten die Teilnehmer Schritt für Schritt sensibilisiert und ihnen ihre Verantwortung verdeutlicht zukünftig nicht mehr gewalttätig zu handeln.

 

Ziele des Anti-Gewalt-Trainings

  • Aus der Gewaltspirale aussteigen und weiteren Gewalttaten entgegenwirken
  • Die Hemmschwelle anheben um weitere Gewalttaten zu vermeiden
  • Einstellungs- und Verhaltensänderung
  • Herbeiführung des Bewusstseins für das eigene selbstverantwortliche Handeln
  • Reflektionsfähigkeiten fördern/Opferempathie entwickeln
  • Impulskontrolle stärken
  • Rhetorische Fähigkeiten und kommunikative Deeskalation fördern
  • Das eigene Verhalten abwägen (Kosten- Nutzen- Analyse)
  • Sozial akzeptierende Normen und die Verfestigung eines zivilisatorischen Standards der Friedfertigkeit vermitteln

(Empfehlung 60 Stunden)